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11. November 2011  |   

Seltenes Zertifikat verliehen

Sie sind stolz auf die Auszeichnung, v.l.: Prof. Dr. Stephan Felber, PD Dr. Beate Schoch und Dr. Hans Hermann Görge

 

Eine bislang nur sehr selten verliehene Auszeichnung - zum zweiten Mal im Bundesgebiet an eine nicht-universitäre Einrichtung und erstmals an eine Klinik in Rheinland-Pfalz - erhielt das SKM Anfang November: das Zertifikat für die „Vaskuläre Neurochirurgie“. Es ist eine Kombination aus einem persönlichen und institutionellen Zertifikat. Die persönliche Auszeichnung ging an den Chefarzt Dr. Hans-Hermann Görge, der zusammen  mit PD Dr. Beate Schoch die Klinik für Neurochirurgie leitet. Die institutionelle Zertifizierung gilt für den neurochirurgischen Bereich, die Intensivstation mit ihrem neurochirurgischen Schwerpunkt und für das Institut für Radiologie mit seinem Schwerpunkt Neuroradiologie unter Leitung von Prof. Dr. Stephan Felber.

Damit wird im Stiftungsklinikum die gute Versorgung von Patienten mit Erkrankungen der Hirngefäße anerkannt. Voraussetzung für die Verleihung durch die Deutsche Gesellschaft für Neurochirurgie waren mehrere Komponenten: die persönliche Erfahrung des Operateurs,  die Versorgung der Patienten auf der Intensivstation nach krankheitstypischen Protokollen und die Möglichkeit, nicht operative, hochspezialisierte neuroradiologische Interventionen anzubieten und in einer adäquaten Zahl durchzuführen.

Dr. Görge hat mehr als 950 Operationen an Aneurysmen und allen Formen von Gefäßfehlbildungen des Gehirnes und Rückenmarkes durchgeführt. Prof. Felber kann auf über 1.000 eigenhändig durchgeführte Interventionen, unter anderem auch bei Schlaganfallpatienten, verweisen. Abgerundet wird diese fachliche Kompetenz durch die Expertise der Neurochirurgin und Intensivmedizinerin PD Dr. Beate Schoch, in deren Händen die qualifizierte intensivmedizinische Betreuung der Patienten liegt.

Die Verleihung des Zertifikates ist für die beteiligten Mediziner und ihre Mitarbeiter Lohn für ihre Arbeit und zugleich Ansporn, den eingeschlagenen Weg fortzusetzen, um die Behandlung und Betreuung von Patienten mit Erkrankungen der Hirngefäße auf einem hohen Niveau  zu halten und beständig an weiteren Versbesserungen zu arbeiten.   


Pressekontakt
Jutta Weber 

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