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21. September 2011  |   

Am Stift ist die „Herz-OP“ am Gebäude geglückt

Freudestrahlend begrüßte Dr. Johann Paula die rheinland-pfälzische Gesundheitsministerin Malu Dreyer.

 

So komplex und schwierig wie eine Operation am offenen Herzen ist sie gewesen, die Maßnahme „Funktionsbau“ am Stiftungsklinikum Mittelrhein. Das war gestern anlässlich einer Feierstunde zur offiziellen Fertigstellung des Mammutprojektes immer wieder zu hören. Und wenn man bei diesem Bild bleiben mag, lässt sich jetzt feststellen: Die Operation ist geglückt. Das Herz pocht nicht nur einwandfrei, sondern hat eine ausgesprochen erfolgreiche, aber auch kostenintensive Verjüngungskur erfahren.


4900 Quadratmeter umfasst der neue Funktionsbau des Stiftungsklinikums. 28 Millionen Euro wurden investiert, unter anderem in acht hochmoderne OP-Räume, in ein Herzkatheterlabor, in eine erweiterte Intensivstation und für die Zentralsterilisation. Gut über eine Dekade hinweg wurde geplant und gebaut. Beim Rückblick stellte Dr. Johann Paula, Geschäftsführer des Stiftungsklinikums, trotz dieser langen Zeit zufrieden fest: „Definiert man den Begriff Konflikt als Situation unterschiedlicher Erwartungen und den Begriff Qualität als das Übertreffen von Kundenerwartungen, dann haben wir auf diesem langen Weg über den Konflikt zur Qualität gefunden.“


Die Baumaßnahme Revue passieren ließ Prof. Dr. Ralph Naumann, der Ärztliche Direktor des Klinikums. Naumann rief in Erinnerung, dass bereits Ende 2007 die neue Endoskopie und das Herzkatheterlabor in Betrieb gegangen waren. Gut ein Jahr später nahm die neue Intensivstation ihre Arbeit auf, 2009 wurden die ersten neuen OP-Säle fertiggestellt. Die zentrale Sterilgutverteilung ging dann im September 2010 an den Start. Den Schlusspunkt setzte in diesem Frühjahr die Überprüfung der hygienischen Voraussetzungen der letzten drei neuen OP-Säle. Mit deren Freigabe durch das medizinische Landesuntersuchungsamt ist der Funktionsbau nun vollständig fertiggestellt.


Für die rheinland-pfälzische Gesundheitsministerin Malu Dreyer war der gestrige Tag ein willkommener Anlass, sich am Ort einen Überblick über ein Projekt zu verschaffen, das vom Land mit der stolzen Summe von 13,3 Millionen Euro unterstützt wurde. In ihrer Begrüßung hob Dreyer die große Bedeutung des Gesundheitszentrums für die medizinische Versorgung der Bevölkerung in der Region hervor. „Das Krankenhaus verfügt nun über eine moderne Funktionseinheit, die eine optimale Betreuung der Patienten in Koblenz, aber auch weit darüber hinaus, möglich macht“, sagte die Ministerin.

 

Quelle: Rhein-Zeitung, 21.9.2011


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Jutta Weber 

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