Kontakt | Impressum | Datenschutz | Sitemap | Spenden | English

29. August 2011  |   

Luzia aus Angola hat Heimweh

Luzia freut sich auf Zuhause. Schwester Denise da Silva hat ein besonderes Verhältnis zu der kleinen Patientin, die im Stiftungsklinikum in Koblenz behandelt wird.

 

Auch die kleine Luzia kann dem deutschen Sommer nicht wirklich etwas abgewinnen. In ihrem Heimatland Angola in Südwest-Afrika ist sie etwas anderes gewöhnt. Aber für die Zwölfjährige ist das Wetter nur ein Randproblem. Sie hat andere Sorgen, denn eine schwere Beinverletzung hat das Leben des jungen Mädchens radikal verändert.

Seit drei Monaten ist Luzia Patientin im Stiftungsklinikum Mittelrhein in Koblenz und wird dort unter anderem von Stationsärztin Silke Theis betreut. Sie erzählt: „Luzia wurde in ihrer Heimat von einem Auto angefahren, als sie die Straße überqueren wollte. Schwere Unterschenkel-verletzungen, verbunden mit einer Infektion, waren die Folgen. Die Versorgung in Angola war sicher nicht auf europäischem Standard. Wir mussten sie hier zweimal neu operieren“, so die Ärztin.

Im Stiftungsklinikum Mittelrhein werden schon seit vielen Jahren Kinder aus Kriegs- und Krisengebieten und aus Entwicklungsländern behandelt. Auch die beiden neuen Klinikdirektoren des Zentrums für Unfallchirurgie und Orthopädie, PD Dr. Philipp Drees und PD Dr. Erol Gercek, setzen diese Tradition fort. Vermittelt werden die kleinen Patienten vom Friedensdorf Oberhausen, das auch vor Ort die ehrenamtlichen Betreuerinnen stellt.

Im Fall der kleinen Luzia hat eine Stiftsmitarbeiterin, OP-Schwester Denise da Silva, die Betreuung mit übernommen. Sr. Denise stammt aus Brasilien und spricht demzufolge Portugiesisch, die Muttersprache von Luzia. So können wenigstens Sprachbarrieren überwunden werden. „Luzia hat Heimweh“, erzählt ihre Betreuerin Denise, „aber sonst ist sie ein fröhliches und aufgewecktes Mädchen und sie fühlt sich beim Pflegepersonal und den betreuenden Ärzten gut aufgehoben.“  

Schon bald darf Luzia in das Friedensdorf nach Oberhausen. Sie kann wieder „fast normal“ gehen. In Oberhausen wartet sie dann, gemeinsam mit weiteren Kindern, auf den nächsten Flug in ihre Heimat. Alle wünschen ihr, dass sie schnellstmöglich wieder zu ihren Eltern und den drei Geschwistern nach Hause kommt - gesund natürlich.

Wenn auch Sie die Behandlung der Kinder aus Kriegs- und Krisengebieten im Stiftungsklinikum unterstützen möchten: Das Spendenkonto des Stiftungsklinikum Mittelrhein lautet: 7000 22 33, Sparkasse Koblenz, BLZ 570 501 20, Stichwort „Kinderhilfe“


Pressekontakt
Jutta Weber 

Jutta Weber 

Pressekontakt
Telefon: 0261 137-1685
Telefax: 0261 137-1354
presse@stiftungsklinikum.de