Das Stiftungsklinikum ist für das Rennen am Nürburgring gerüstet. Delegierte der FIA inspizierten den Weg den die möglichen Unfallopfer von der Einlieferung bis zur Operation und Nachversorgung im Evang. Stift durchlaufen.
Spektakuläre Unfälle beim Formel 1 Rennen lassen die Zuschauer immer wieder den Atem anhalten. In den letzten Jahren sind schwere Verletzungen oder Todesfälle durch die hohen Sicherheitsstandards sehr selten geworden. Wenn allerdings doch der Ernstfall eintritt, stehen ausgesuchte Kliniken den Unfallopfern zur Verfügung. Dazu gehört auch das Stiftungsklinikum Mittelrhein in Koblenz. Es steht als eines von drei Krankenhäusern der Region am kommenden Wochenende für den Großen Preis von Deutschland auf dem Nürburgring als Notfallkrankenhaus bereit. Kurz vor dem Rennen inspizierten Delegierte der FIA, dem Dachverband für Welt Motor Sport und des Verbandes der weltweit führenden Automobilclubs, das Stiftungsklinikum. Gemeinsam mit den verantwortlichen Ärzten gingen Prof. Jean-Charles Piette von der FIA, Armin Link vom Medical Center auf dem Nürburgring und Dr. Michael Scholz vom deutschen Motorsportbund den Weg eines möglichen Patienten ab, der per Hubschrauber in das Evangelische Stift nach Koblenz geflogen wird. Für das Wochenende ist alles optimiert: „Wir stehen mit einer doppelten Dienstmannschaft bereit“, so der Ärztliche Direktor des Klinikums, Prof. Dr. Ralph Naumann.