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10. Mai 2011  |   

Wohnstift wird feierlich eingeweiht

Viele Menschen haben daran mitgearbeitet: Mit dem Wohnstift zum Heiligen Geist steht den Senioren in der Region Boppard nun ein modernes Angebot zur Verfügung. Die Schlüssel übergaben die Architekten Guido Fries und Michael Thillmann (2. und 3. links) an Volker Goedert.

 

 

 

Nicht nur die Sonne lachte am Tag der Einweihung der neuen Senioreneinrichtung Wohnstift zum Heiligen Geist, Belgrano. Auch die strahlenden Gesichter all derjenigen, die am Projekt mitgewirkt hatten, verliehen dem Festakt einen besonderen Glanz und zeigten, dass hier etwas Außergewöhnliches entstanden ist.

Die Einweihungsfeier begann mit einem ökumenischen Gottesdienst, gestaltet von Pfarrer Hans-Dieter Brenner und seinem katholischen Kollegen Pater Damasus aus Koblenz. Stiftungsvorsitzender Willi Nickenig begrüßte neben Vertretern aus Politik, Wirtschaft, Vereinen und Verbänden ganz besonders die Bewohner, die erst vor wenigen Wochen das Haus bezogen haben. „Wir möchten Ihnen ein Leben in Würde und Zufriedenheit ermöglichen und stehen damit in der Tradition unserer mehr als 750 Jahre alten Stiftung, die immer für die Menschen in Boppard da war“, so Nickenig.

Auf die nicht immer leichte Umsetzung des Projekts „Wohnstift“ wies der Geschäftsführer des Stiftungsklinikums Mittelrhein, Lutz Hecht, hin: „Wir wollten einen ökologischen Bau mit Luxusqualität, der für uns bezahlbar war und natürlich auch für die Bewohner.“ Und da sei man oft an die Grenzen des Machbaren gestoßen. Aber die Hindernisse konnten aus dem Weg geräumt und so eine Einrichtung geschaffen werden, die den Senioren neben Geborgenheit ein größtmögliches Maß individueller Freiheit ermöglicht. Hechts besonderer Dank galt neben den beiden Architekturbüros Thillmann und Fries dem Team der Altenhilfe am Stiftungsklinikum. Durch die Ideengebung der Mitarbeiter sei hier ein Vorzeigeobjekt erster Güte entstanden, lobte der Geschäftsführer.

Die Glückwünsche des Rhein-Hunsrück-Kreises überbrachte der Erste Kreisbeigeordnete Reinhard Klauer: „Mit diesem Haus ist eine weitere Einrichtung zur Verbesserung der Lebensbedingungen für ältere Menschen entstanden.“ Architekt Michael Thillmann wies darauf hin, dass es gelungen ist, das Konzept einer „echten Hausgemeinschaft“ umzusetzen. Nebenbei sei auch das größte Passivhaus im Land entstanden. „Sie werden das im Energieverbrauch mehr als deutlich merken – im positiven Sinn natürlich.“

Die Leiterin der Altenhilfe im Stiftungsklinikum, Doris Seis, stellte das Konzept des Hauses noch einmal im Detail vor. Besonders freue sie sich, dass auch die Borromäerinnen und die indischen Herz-Jesu-Schwestern im Haus präsent sind. Auch der Fördererverein des Stiftungsklinikums trug seinen Teil zur guten Stimmung bei: Alfred Hardt und Dr. Gunnar Riepe überreichten einen Scheck über 4666 Euro.

 


Pressekontakt
Jutta Weber 

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