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20. Dezember 2010  |   

Kommunionkinder brachten Spende, Ururenkelinnen des Stiftungsgründers waren dabei

Noch einmal gemeinsam auf den Weg machten sich die Kommunionkinder 2010 aus den Pfarrgemeinden Alken, Brodenbach, Burgen, Hatzenport, Macken, Kattenes und Löf. Mit einem Teil der Elternschaft überbrachten sie eine Spende von 1.550 Euro für die Behandlung von Kindern aus Kriegs- und Krisengebieten, die im Stiftungsklinikum Mittelrhein aufgenommen werden.

 

Bei ihrem Besuch begleitete sie unter anderen der Gründer der Stiftung, der evangelische Krankenhausseelsorger Volker Wimmer in der Gestalt von Johann Friedrich Kehr. Mit Gehrock und Zylinder erzählte er den Kindern anschaulich die Geschichte der Stiftsgründung. 1844 hatte Kehr am Altlöhrtor ein Haus für Weise und Straßenkinder eingerichtet, aus dem später das Evang. Stift hervorging. Die erste Spende erhielt er von seiner kleinen Tochter Mathilde, die ihm 23 Pfennige aus ihrem Sparschwein schenkte. Diese Geschichte haben schon viele Besuchergruppen gehört, aber diesmal war es etwas Besonderes: Die Ururenkelinnen von Friedrich Kehr waren dabei! Als Überraschungsgäste waren die Damen zu der Adventsfeier des Evangelischen Stifts eingeladen worden. Niemand wusste bis Mitte diesen Jahres, dass es noch Nachfahren des Gründers gab. Helene Woerner und ihre Schwester Franziska (rechts neben „Friedrich Kehr“) waren aus dem Saarland gekommen und zeigten sich von dem, was aus der Stiftung ihres Ururgroßvaters heute geworden ist, sehr beeindruckt.

 


Pressekontakt
Jutta Weber 

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