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13. September 2010  |   

Kein langes Warten mehr auf Knie- oder Hüft-OP in Koblenz

Die Schmerzen in Hüfte und Knie sind oft unerträglich, alle bekannten Therapien wie Medikamente oder Krankengymnastik sind schon ausgereizt und die Ärzte haben festgestellt: ein neues Gelenk muss her. Der Patient ist froh, endlich dem Leidensdruck entfliehen zu können und entschließt sich zu einer Operation. Dann folgt in vielen Fällen eine unangenehme Überraschung. Die ausgewählte Klinik hat in absehbarer Zeit keinen Termin frei. Die Wartezeiten betragen oft viele Monate, manchmal ein Jahr.

Das Stiftungsklinikum Mittelrhein (SKM) verändert diese Situation. Der Leitende Oberarzt des Zentrums für Unfallchirurgie und Orthopädie, Dr. Dietmar Dömling, hat ein organisatorisches Verfahren entwickelt, dass eine zeitnahe, effiziente und ganzheitliche Behandlung gewährleistet. Neben der Umstellung von inneren Strukturen werden zur besseren Patientenversorgung auch die beiden neuen Chefärzte der Klinik beitragen. Am 1. Oktober übernehmen der Orthopäde PD Dr. Philipp Drees und der Unfallchirurg PD Dr. Erol Gercek die Leitung des Zentrums für Unfallchirurgie und Orthopädie.

Zum Verfahren selbst:

Der Patient, der eine Knie- oder Hüftprothese benötigt, meldet sich im SKM, Evangelisches Stift in Koblenz, unter der Telefonnummer: 0261 137-1302. Umgehend wird er einen Termin für die Sprechstunde erhalten und möglichst zeitnah einen Termin für die Operation genannt bekommen.

Zur Vorbereitung der Operation wird der Patient an einem muskelaufbauenden Training bei Rehafit, Ambulantes Reha-Zentrum und Praxis für Physiotherapie und Ergotherapie am SKM, teilnehmen. Diese Maßnahme verbessert die Aussicht, dass er nach dem operativen Eingriff wieder schnellstmöglich auf die Beine kommt – und das im wahrsten Sinne des Wortes.

Zusätzlich wird eine Warteliste geführt. Sobald eine OP-Lücke entsteht, können Patienten, die bereit sind auch kurzfristig einen Termin wahrzunehmen, einspringen. Nach dem krankengymnastischen Muskelaufbautraining erfolgt die Operation durch Fachärzte im Haus. Während der kurzen Verweildauer wird das Aufbautraining bereits wieder aufgenommen.

Nach der Entlassung kann ohne Zeitverzögerung die ambulante Rehabilitation bei Rehafit durchgeführt werden. Der große Vorteil besteht darin, dass die Therapeuten eng mit den behandelnden Ärzten zusammenarbeiten.

Das Stiftungsklinikum Mittelrhein möchte durch das neue Konzept die Wartezeiten im Bereich der Knie- und Hüftendoprothetik in Koblenz deutlich verkürzen und das funktionelle Ergebnis verbessern.

Die Chirurgie im Paulinenstift in Nastätten und im Gesundheitszentrum zum Heiligen Geist in Boppard mit den Leitenden Ärzten Dr. Chlebuch und Dr. Mathonet bieten ebenfalls Knie- und Hüft-OPs an. Bei Interesse wenden Sie sich bitte direkt an die Kollegen vor Ort. Sie helfen Ihnen gerne weiter.

 


Pressekontakt
Jutta Weber 

Jutta Weber 

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Telefon: 0261 137-1685
Telefax: 0261 137-1354
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