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1. Juli 2010  |   

Altersverwirrtheit greift um sich

Die Alterserkrankung Demenz hat in den vergangenen Jahren stark zugenommen. In Koblenz beschäftigt sich das "Netzwerk Demenz" mit der Volkskrankheit. Dem Verbund gehören all jene Organisationen an, die etwas mit dementen Patienten zu tun haben: Krankenkassen, Altenheime, Kirchen, Krankenhäuser und Pflegedienste.

Einer der Akteure ist auch das Stiftungsklinikum Mittelrhein (SKM). Im Rahmen der vom Netzwerk initiierten Aktionswochen fanden im Evangelischen Stift nun mehrere Veranstaltungen zum Thema Demenz statt.

Eine Demenztherapeutin führte in die Problematik der erkrankten Menschen ein, während sich die Krankenpflegeschüler an einer Demenz-Demonstration durch die Koblenzer Innenstadt beteiligten.

Höhepunkt der Demenzwochen im SKM aber war die Mitarbeiterfortbildung: Die amerikanische Psychologin Naomi Feil, weltweit anerkannte Expertin für den Umgang mit dementen Patienten, stellte ihr Behandlungskonzept vor. Die temperamentvolle 78-Jährige erklärte anschaulich, wie man mit dementen Patienten kommunizieren und versuchen kann, in ihre Gefühlswelt einzutauchen. "Ich glaube, nun kann ich meine demente Mutter viel besser verstehen", meinte eine Teilnehmerin.

Für pflegende Angehörige bietet das SKM Kurse an. Die Mitarbeiter werden regelmäßig im Umgang mit dementen Heimbewohnern und Patienten geschult. In den Seniorenhäusern werden demente Bewohner möglichst in den Tagesablauf eingebunden.

SKM: Informationen über die Betreuung von dementen Angehörigen erhalten Sie bei Stiftmobil unter der Telefonnummer 0261 137-2222.


Pressekontakt
Jutta Weber 

Jutta Weber 

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