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16. Januar 2010  |   

Ein Hauch von Tango weht im Görreshaus

Die Neujahrsmatinee in Zusammenarbeit mit der Villa Musica hat in Koblenz eine langjährige Tradition. Sie ist ein Dank für diejenigen, die mit dem Stiftungsklinikum Mittelrhein zusammenarbeiten und ihm verbunden sind. Hervorragende Konzerte erwarten jedes Mal die Besucher, denn die Landesstiftung Villa Musica Rheinland-Pfalz ist der größte Veranstalter von Kammermusik im Land. In seinem Vorwort erläutert Prof. Dr. Joachim Hofmann-Göttig, der Vorsitzende der Stiftung: "Wir bieten mehr als 100 jungen Musikern die Chance zu einer Weiterbildung, wie sie in Europa einmalig ist." Im Namen des Stiftungsklinikums und seiner Gesundheitszentren und Pflegeeinrichtungen in Boppard, Koblenz und Nastätten begrüßte der Vorsitzende des Aufsichtsrats, Klaus Schneidewind, die Gäste zur Neujahrsmatinee 2010 im Görreshaus. "Das neue Jahr fängt wieder gut an: mit Musik, die die Lebensenergien weckt." Als Christine Rauh zum Violoncello griff und zusammen mit dem Pianisten Johannes Nies ein Programm "abseits ausgetretener Pfade" präsentierte, wehte auch ein Hauch von Tango durch das Görreshaus. Die Musiker nahmen die Zuhörer mit auf eine Reise mit Tanzrhythmen aus Europa und Lateinamerika. Sie spielten aus München eine Cellosonate von Richard Strauss, aus Spanien Bearbeitungen von Volksliedern für Cello und Klavier von Manuel de Falla, aus Russland Rodion Shchedrin und Nikolai Kapustin und zum Schluss aus Argentinien den großen Tango von Astor Piazzola. Die zwei jungen (Jahrgang 1984), vielfach preisgekrönten ehemaligen Stipendiaten der Villa Musica hatten ein virtuoses Programm zusammengestellt. Besonders die jazzigen Elemente von Kapustin zeigten die Cellistin in einer ungewohnten Rolle. Nicht nur die Tatsache, dass beide Künst-ler 2009 in die Bundesaus-wahl "Konzerte junger Künstler" aufgenommen wurden, sondern auch der lange Applaus am Ende ihrer Darbietung bewies die Klasse der beiden.


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Jutta Weber 

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