KOBLENZ. Seinen Jahresbericht zur Qualitätssicherung hat jetzt das Stiftungsklinikum Mittelrhein veröffentlicht. Das 371 Seiten umfassende Werk wurde von Geschäftsführer Lutz Hecht an die Krankenkassen und das Gesundheitsministerium in Mainz übergeben.
Der Jahresbericht soll die medizinische Qualität in den Krankenhäusern transparenter machen. Im Mittelpunkt stehen laufende Projekte zur Verbesserung der Patientenbehandlung. Die Offenlegung der Qualitätsdaten erfolgt im Rahmen des Clinotel-Krankenhausverbunds. Der Zusammenschluss von derzeit 25 Krankenhäusern besteht seit zehn Jahren. Grundidee des Verbunds ist, dass die einzelnen Kliniken voneinander lernen. Die Krankenhäuser, die über das ganze Bundesgebiet verstreut sind, tauschen ihre Qualitätsdaten aus und machen sie öffentlich - von der Halsschlagader- und Gallenblasenoperation über Implantationen von Herzschrittmachern und der Gebärmutterentfernung bis hin zum Einsatz von künstlichen Knie- und Hüftgelenken.
Der jährliche Qualitätsbericht sei Ansporn, sich kontinuierlich zu verbessern. "Die interne Verpflichtung der Krankenhäuser, sich immer am Besten zu orientieren, ist kein Selbstzweck", betont der Geschäftsführer des Stiftungsklinikums Mittelrhein.