| Klinik für Unfall-, Wiederherstellungs- und Orthopädische Chirurgie in Koblenz | |||
80 Betten (52 plus 28 auf der BG Sonderstation)
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Die Klinik für Unfall-, Wiederherstellungs- und orthopädische Chirurgie,
berufsgenossenschaftliche Sonderstation für Schwerunfallverletzte, im
Gesundheitszentrum Evang. Stift St. Martin des Stiftungsklinikums Mittelrhein
in Koblenz, ist eine überregionale Schwerpunktklinik für Unfallchirurgie.
Die von Herrn Prof. Dr. med. Friedrich Baumgaertel geleitete Klinik verfügt
über 62 Betten im Akutbereich, 28 Betten auf der Abteilung für Querschnittverletzte
sowie 20 Betten im Reha-Bereich (BGSW, BG-Frührehabilitation). Die Klinik
hat einen Stellenplan von 1/5/10 und ist Ausbildungsklinik der Arbeitsgemeinschaft
für Osteosynthese-fragen (AO). Der Leiter der Abteilung ist Lehrbeauftragter
der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz.
Berufsgenossenschaftliche Sonderstation für Schwerunfallverletzte Eine Hauptaufgabe der Unfallversicherungsträger ist es, die Heilbe-handlung Arbeitsunfallverletzter aktiv mit dem Ziel der bestmöglichen Wiedereingliederung in Arbeit, Beruf und Gesellschaft zu steuern. Für eine hochspezialisierte, umfassende medizinische Rehabilitation solcher Patienten, die einen Unfall bei der Arbeit oder auf dem Weg zur Arbeit erlitten haben, hat der Landesverband Rheinland-Westfalen der gewerblichen Berufsgenossenschaften, Düsseldorf, die BG-Sonderstation für Schwerunfallverletzte am Gesundheitszentrum Evang. Stift St. Martin in Koblenz errichtet. Zur weiteren Betreuung der Patienten gehört die Berufsgenossenschaftli-che Stationäre Weiterbehandlung (BGSW), wenn Übungsbehandlungen - Krankengymnastik, Physikalische Therapie oder Medizinische Trainings-therapie - nur unter stationären Bedingungen erfolgen können. Die BGSW hat das Ziel, im Anschluss an die Akutversorgung oder vor Wiedereinglie-derungsmaßnahmen Arbeitsunfallverletzter mit Verletzungen des Stütz- und Bewegungsapparates oder peripheren Nervenverletzungen und Schädel-Hirnverletzungen eine intensive physiotherapeutische Behandlung unter Beteiligung weiterer Therapieformen wie z.B. Ergotherapie und Logopädie stationär zu gewährleisten. Im Querschnittverletztenzentrum der BG-Sonderstation werden solche schwerverletzten
Patienten vom Unfallzeitpunkt bis zur Wiederein-gliederung in das Alltags-
und Berufsleben nach ganzheitlichen Therapieansätzen behandelt. Das
Ziel dabei ist, dem Patienten eine möglichst große Selbstständigkeit,
Unabhängigkeit und Mobilität zurückzugeben. Die Abteilung
verfügt über alle diagnostischen und therapeutischen Möglichkeiten.
Durch ein individuell ausgearbeitetes Behandlungskonzept aus ärztlicher
Betreuung, Pflege, Krankengymnastik, Ergotherapie, Sporttherapie, Physikalischer
Therapie, Logopädie, Sozialdienst und Psychologie wird der Patient
von der Intensivstation bis zur Übungswohnung begleitet und therapiert.
Die Angehörigen werden in die Therapie mit einbezogen.
Linktipp: http://www.deutsches-arthrose-forum.de |
Kontakt zur Klinik Tel. 0261 - 137 1442
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