Das SKM hat 2007 ein ganz besonderes Orientierungssystem für Patienten und ihre Behandler eingeführt, die sogenannten „Behandlungspfade“. Sie fassen je nach Krankheitsbild wissenschaftlich anerkannte und therapeutische Maßnahmen zusammen, und zwar in ihrer zeitlich sinnvollen Abfolge.
Die Pfade machen Standardabläufe transparent und sollen einen reibungslosen und optimierten Ablauf ermöglichen. So kann sich das therapeutische Team jederzeit orientieren was zu tun ist. Behandlungspfade stellen sicher, dass alle Patienten mit dem gleichen Krankheitsbild die gleiche hochwertige Behandlung erhalten.
Der Patient selbst erhält einen Informationsflyer. Mit dessen Hilfe kann er leicht verfolgen, was an welchem Tag für seine und Therapie getan wird.
Die neu eingeführten „Behandlungspfade“ dienen als „Bindeglied“ zwischen den Standorten und Abteilungen. Sie ermöglichen einen reibungslosen und optimierten Ablauf, indem sie Standardabläufe transparent machen.
Für folgende Krankheiten hat das SKM in der Inneren Medizin Behandlungspfade entwickelt:
- Akute gastro-intestinale Blutung (Blutverlust aus Speiseröhre, Magen, Zwölffinger-, Dünn-oder Dickdarm)
- Akute exazerbierte COPD (Chronische Lungenerkrankung)
- Akute infektiöse Diarrhoe (Durchfall)
- Akute unkomplizierte Pankreatitis (Entzündung der Bauchspeicheldrüse)
- Behandlungspfad Chest Pain Unit (Brustschmerz-Einheit)
- Cerebrale (Schlaganfall)
- Diagnostikpfad
- Divertikulitis (Dickdarmerkrankung)
- Elektive Herzschrittmacher Erstimplantation und Herzschrittmacheraggregatwechsel
- Elektive (Angiografie der Herzkranzgefäße)
- Herzinsuffizienz (Herzschwäche)
- Myocardinfarkt (Herzinfarkt)
- Nachsorge nach kardiochirurgischem Eingriff
- PEG Implantation (Künstliche Ernährung)
- Synkope (Bewusstlosigkeit)
- Tiefe Beinvenenthrombose Vorhofflattern /-flimmern
Anmerkung: Die deutsche Übersetzung trifft den Pfadinhalt nicht immer ganz und gilt nur als Anhaltspunkt
Letzte Änderung dieser Seite: 03.12.2012