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Leistungsspektrum

Die Klinik für Anästhesiologie, Intensiv-, Notfallmedizin und Schmerztherapie ist an vielen Arbeitsplätzen im Stiftungsklinikum Mittelrhein tätig. Zum einen werden wochentags in sieben Operationssälen Narkosen für die verschiedenen operativen Kliniken des Hauses durchgeführt. Zum anderen gehören aber auch Narkosen und Patientenüberwachungen in den verschiedenen Funktionsbereichen (Röntgen,Computertomographie, Kernspintomographie, interventionelle Angiographie, Herzkatheter-Messplatz und Ambulanzen) bei beatmeten Patienten dazu. Polytraumatisierte Patienten, die mit dem Rettungshubschrauber oder dem Notarztwagen in die Klinik kommen, werden in Zusammenarbeit mit Kollegen der operativen Abteilungen im Schockraum und anschließend auf unsererIntensivstation versorgt. Eine Anästhesiesprechstunde zur Narkosevorbereitung findet täglich von 14.30 – 16.45 Uhr statt.

8.000 Anästhesieleistungen werden in Koblenz pro Jahr erbracht.

Es werden am Standort Koblenz jährlich ca. 8.000 Anästhesieleistungen durchgeführt. Regionale und rückenmarksnahe Verfahren nehmen einen hohen Stellenwert in der modernen Ausrichtung unserer Anästhesien und postoperativen Schmerztherapie ein. Die technische Ausrüstung ist auf dem neuesten Stand. Auch die räumliche Umgebung entspricht durch den aktuellen Umbau des OP-Traktes, des Aufwachraumbereiches und des Neubaus derIntensivstation modernsten Ansprüchen.

Die Schwerpunkte im Überblick

Narkoseverfahren

Um einen operativen Eingriff schmerzfrei durchführen zu können, werden von uns verschiedenste Verfahren derAnästhesie angeboten. Neben der Vollnarkose, bei welcher der Patient tief schläft und durch Medikamente das Schmerzempfinden ausgeschaltet wird, setzten wir auch eine Reihe von Regionalanästhesieverfahren erfolgreich ein. Hierbei wird nur die entsprechende Körperregion betäubt. Diese Verfahren können besonders gut bei Patienten eingesetzt werden, bei denen man aus verschiedenen Gründen eine Vollnarkose vermeiden möchte.

Regionale Betäubungsverfahren lassen sich auch mit einer Vollnarkose kombinieren. Der Vorteil ist eine gute Schmerztherapie in den Tagen nach der Operation. Im Einzelnen kommen in unserer Klinik für Anästhesiologie, Intensiv-, Notfallmedizin und Schmerztherapie folgende Narkoseverfahren zur Anwendung:

  1. Alle Formen der modernen Allgemeinanästhesien
  2. Rückenmarksnahe Anästhesien (Peridural- und Spinalanästhesie) z.B. bei operativem Gelenkersatz
  3. Kombination von Allgemeinanästhesie mit lumbaler oder thorakaler Periduralanalgesie bei großen Baucheingriffen (rückenmarksnaher Katheter im Bereich der Brustwirbelsäule)
  4. Periphere Regionalanästhesien (z.B. örtliche Betäubungsverfahren für Operationen und Schmerzbehandlung an Arm und Bein) inklusive Kathetertechnik (auch Ultraschall gestützt):
    a. Interscalenäre Blockadetechniken des Plexus brachialis (Schulter Operation)
    b. Infraclaviculäre Blockadetechniken des Plexus brachialis (VIB) (Hand und Unterarm Operation)
    c. Axilläre Plexusanästhesie (Hand Operation)
    d. Inguinale paravasculäre Plexus lumbalis Anästhesie (3-in-1 Technik (Kniegelenk Operation)
    e. Distaler Nervus - Ischiadicus – Blockaden (Unterschenkel Operation)
    f. Proximale Nervus - Ischiadicus – Blockaden (Kniegelenk Operation)
Interdisziplinäre Intensivmedizin

Die neue interdisziplinäre Intensivstation verfügt über 25 Betten – davon zehn Beatmungsplätze- wovon 15 anästhesiologisch und zehn neurochirurgisch geleitet werden. Sie gehört zu den größten Einheiten dieser Art in Rheinland-Pfalz. Die Patienten werden je nach Schweregrad der Erkrankung einem Intensiv- oder einem IMC-Bereich Intermediate Care = Wachstation) zugeordnet. Im Jahr werden durchschnittlich 1.450 Patienten behandelt, davon im Einzelnen:

  • Mehrfachverletzte Patienten: Schädelhirn-, Brust-, Bauch-, Wirbelsäulen-, Extremitäten- und Beckenverletzte,
  • Unfallchirurgische Patienten: Querschnittpatienten mit Ateminsuffizienz, Patienten nach großerEndoprothetik, Wirbelsäulenstabilisierungen
  • Neurochirurgische Patienten: Patienten mit Operationen nach Hirn- und Wirbelsäulentumoren, Patienten mit verschiedenen Formen von Hirnblutungen
  • Allgemeinchirurgische Patienten: Patienten mit großen Bauch-, Gefäß- oder Brustoperationen
  • Patienten der Plastischen Chirurgie nach langdauernden plastischen Wiederherstellungsoperationen (TRAM-Lappen)
  • Patienten der Mund-Kiefer-Gesichtschirurgie nach ausgedehnten Halsoperationen bei Kehlkopfkrebs · Patienten mit generalisierter Entzündung jeder Ätiologie
  • Internistische Patienten, vor allem mit folgenden Grunderkrankungen: Herzinfarkt, akutes Koronarsyndrom, akute Herzschwäche, dekompensierte Lungenerkrankungen, obere Magen-Darm-Trakt Blutungen, Vergiftungen, alle fast gekoppelt mit Ateminsuffizienz

Die intensivmedizinische Versorgung (prä-, peri-, postoperative Intensiv- und Schmerztherapie) wird von qualifiziertem ärztlichen und pflegerischen Fachpersonal durchgeführt. Dazu stehen für bis zu 25 Patienten pro acht Stundenschicht ein bis drei Ärzte und sechs bis sieben Pflegekräfte zur Verfügung, die in Zusammenarbeit mit den chirurgischen und internistischen Kollegen eine maximale Therapie des Einzelnen ermöglichen. Hierbei kommen auch so aufwendige Spezialverfahren wie künstliche Beatmung und Blutwäsche zum Einsatz. Eine genaue und lückenlose Überwachung aller wichtigen Körper- und Organfunktionen ist selbstverständlich. So können z. B. eine differenzierte Messung aller Herz- und Kreislauffunktionen, die Aufzeichnung von Druckveränderungen im Gehirn oder eine Veränderung der Versorgung des Organismus mit Sauerstoff von den Ärzten und Pflegekräften ohne Verzögerung erkannt und in entsprechende therapeutische Maßnahmen umgesetzt werden. Andere Funktionsbereiche wie Röntgen und Labor stehen uns dabei mit differenzierten Spezialuntersuchungen Tag und Nacht zur Seite.

Schmerztherapie bei stationären Patienten

Die Behandlung von Schmerz ist eine der wichtigsten Aufgaben in der Medizin. Unser Wohlbefinden wird durch kaum eine andere Wahrnehmung in solchem Umfang in Mitleidenschaft gezogen, wie durch starke Schmerzen. Außerdem können durch Schmerzen physiologische Abläufe im Organismus negativ beeinflusst werden. Dadurch kann es zu sekundären Schädigungen oder zu einer Chronifizierung von Schmerz kommen. Deshalb gilt in unserer Klinik für Anästhesiologie, Intensiv-, Notfallmedizin und Schmerztherapie der Betreuung von Patienten mit akuten und chronischen Schmerzzuständen besondere Aufmerksamkeit. Dabei stützen wir uns auf die im Klinikverbund gemeinsam ausgearbeiteten Schmerztherapierichtlinien, in die die aktuellen Empfehlungen der nationalen und internationalen Fachgesellschaften integriert sind.

Bei der Behandlung von Schmerzen nach Operationen werden auch kontinuierliche Schmerzbehandlungen (via Schmerzpumpen oder regionale Anästhesieverfahren mit Katheter), die teilweise sogar durch unsere Patienten selbst gesteuert werden, durchgeführt. Die Medikamentengabe über Schmerzpumpen oder Katheter wird in ihrer Wirkungsweise mehrfach täglich geprüft. So kann ein auf den Patienten zugeschnittenes Konzept der Schmerztherapie die Heilung beschleunigen. Neben Anästhesie, Krankengymnastik und Bäderabteilung ergänzt die psychosomatische Klinik am Standort Boppard mit Verfahren wie TENS, Lasertherapie, Bio-Feedback undAkupunktur das Spektrum schmerztherapeutischer Verfahren.

Notfallmedizin

Die Versorgung akuter Notfälle ist die Aufgabe eines jeden Arztes. Für hausinterne Wiederbelebungsnotfälle steht am Standort Koblenz ein Team von Ärzten und Pflegekräften der anästhesiologischen Intensivstation zur Verfügung. Die Weiterversorgung der reanimierten Patienten wird in Zusammenarbeit mit den Kardiologen unseres Hause durchgeführt. Die Mitarbeit bei der Sicherstellung der Notfallversorgung in der Region ist ein weiterer wesentlicher Bestandteil unseres Versorgungsauftrages.

Donnerstags und freitags stellt unsere Klinik den Notarzt für ein Notarzteinsatzfahrzeug (NEF) der Stadt Koblenz. Das NEF steht an diesen Tagen am Stiftungsklinikum Mittelrhein Krankenhaus Ev. Stift St. Martin. Der Notarzt rückt nach Alarmierung durch die Rettungsleitstelle zusammen mit einem Rettungsassistenten des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) zur ärztlichen Erstversorgung aus.

Koordiniert wird der Notarztdienst des Stiftungsklinikum Mittelrhein in Koblenz durch unseren Oberarzt Ulf Komp.

Ulf-Jürgen Komp 

Ulf-Jürgen Komp

Oberarzt

Telefon: 0261 137-0
Telefax: 0261 137-1607

Letzte Änderung dieser Seite: 10.07.2013

Kontakt Koblenz

Stiftungsklinikum Mittelrhein GmbH
Klinik für Anästhesiologie, Intensiv-,
Notfallmedizin u. Schmerztherapie

Johannes-Müller-Straße 7
56068 Koblenz


Telefon 0261 137-7211

Telefax 0261 137-1607


Kontakt

So finden Sie zu uns

Dr. med. Matthias Schäfer 

Dr. med. Matthias Schäfer

Klinikdirektor und Chefarzt
Telefon: 0261 137-0
Telefax: 0261 137-1607